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Per E-Mail bewerben, wie klappt es am Besten?
Wie kommen Sie mit wenigen Mausklicks zu einer neuen Herausforderung?
Erst in den letzten drei Jahren zieht auch die E-Mail-Bewerbung
in den Personalabteilungen ein. Das ist doch mal ein wichtiger
Aspekt, um den Personalchefs über die Finger zu schauen,
in wie weit Ihre Bewerbung auch wirklich zum Tragen kommt.
Die Vorteile::..
Eine elektronische Bewerbung hat viele Vorteile: Bewerber
können nicht nur blitzschnell auf aktuelle Angebote reagieren,
sondern Sie können genauso schnell auf den potentiellen
Kandidaten zugehen - the war for the talents ist der Schlagsatz,
meiner Meinung nach übertriebener Anglizismus, den Sie
in Ihrer Bewerbung ebenfalls vermeiden sollten. Warten Sie
als Unternehmen nicht zu lange auf Ihre Antwort - sie könnte
zu spät kommen. Die Anschreiben lassen sich ohne Aufwand
weiterleiten, etwa zu einer anderen Abteilung, befreundeter
Firma etc., und dort weiterbearbeiten. Bevor "der Klassiker"
- die Bewerbungsmappe - den Weg durch die vielen Abteilungen
eines Unternehmens gefunden hat vergeht viel Zeit, die mitunter
wertvoll sein kann. Bei Unternehmen wie Bertelsmann und DaimlerChrysler
gehen die Bewerbungen nahezu printlos ein.
Die Nachteile::..
Der Umgang mit dem neuen Medium "Elektronische Bewerbung"
hat seine Tücken. Ein Bewerbungsschreiben, das sprachlich
so locker und flachs ausfällt wie eine gewöhnlich
geschriebene E-Mail und auf die guten Umgangsformen gänzlich
verzichtetet sowie bei Interpunktion und Orthographie mit
starkem Defizit glänzt, hinterläßt mit Sicherheit
keinen guten Eindruck bei Ihrem Gesprächspartner. Damit
kann man auch den noch so vehement suchenden Personalreferenten
nicht beeindrucken. Denken Sie an die Etikette!!!
Ebenfalls für Unmut (und vielleicht auch das direkte
Löschen Ihrer E-Mail) sorgen Attachments in ungängigen
Datenformaten. Beschränken Sie sich auf gängige
Dateiformate wie MS Word (.doc, .rtf) oder auch als PDF (.pdf).
Bei Grafiken sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein, nicht
jeder Personaler ist ein Freund fußballfeldgroß
eingescannter Zeugnisse und ist auch kein DTP-Profi, um diese
nachzubearbeiten.
Sammeln Sie Infos über Ihr präferiertes Unternehmen
und präsentieren Sie sich als eloquenter und informierter
Kandidat. Interesse zeigen und auch bekunden ist der erste
Schritt zum Herzen des Personalers und hilft Ihnen auch sich
für ein Unternehmen zu entscheiden.
Lesen Sie den Erfahrungsbericht
von mir!
Verhaltensregeln
Keine geschäftliche E-Mail-Adresse: Keine gesch.
E-Mail! Eigentlich logisch, aber oftmals doch der immer wieder
gern gemachte Fehler. Nutzen Sie keine E-Mail-Adresse Ihres
derzeitigen Arbeitsgebers. Gehen Sie zu Freemailanbietern
wie gmx, web.de, hotmail etc. und senden Sie Ihre E-Mail-Bewerbung
von dort.
Quelle angeben: Da Unternehmen mitunter
in zahlreichen Jobbörsen sowie auf der eigenen Website
Jobs ausschreiben, ist es wichtig, dass Sie in der Bewerbung
die Quelle angeben, wo Sie auf die Vakanz gestoßen sind.
Form und Etikette: Bei der elektronischen
wie auch bei der klassischen Bewerbung gilt: Vermeiden Sie
allzu flachse Formulierungen wie "Hi, Sie wollen einen
Kandidaten ..." Achten Sie auf die strikte Einhaltung
der Etikettte, dazu gehören die vernünftige Anrede
ebenso wie die präzise und förmlich formulierte
Bewerbung.
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